PROTESTBRIEF: Stopp Verschweigung des Porajmos in Dokumentation „Das Erbe der Nazis“/ PROTEST LETTER AGAINST THE CONCEALMENT OF THE PORAJMOS IN THE DOCUMENTARY „THE LEGACY OF THE NAZIS“/ CARTA DE PROTESTA: Detener el silenciamiento del Porajmos en la documentación “El legado de los nazis”

(English and Spanish version below)

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Dokumentarfilmreihe „Das Erbe der Nazis“ (2015- 2016) im Auftrag des ZDF info wird die deutsche Geschichte von 1945- 2015 behandelt, in Bezug zum Nationalsozialismus, im Verhältnis zu der sogenannten Entnazifizierung, der Verarbeitung und Erinnerung des Holocaust im deutschen Staat.
Die Fragen, die Sie unter anderem in den Vierteiler stellen sind: „Was wurde aus 8,5 Millionen Parteigenossen?
Aus Spitzenbeamten in Justiz und Verwaltung?
Aus zehn Millionen Soldaten? War die friedliche Integration der ehemaligen Täter und Mitläufer in westdeutsche Demokratie ein Erfolg?“

“Memory may almost become the art of continually varying and misrepresenting the past, according to one’s interests in the present“. (George Santayana, Persons and Places I)

Bedauerlicherweise kommen in der Reihe nicht ein einziges Mal Sinti oder Roma Überlebende bzw. deren Nachkommen zu Wort, oder nicht einmal wird der Roma- Holocaust, die fehlende Aufarbeitung und fortwährende Verfolgung erwähnt [1].
Ist es nicht in Ihrem Interesse innerhalb dieser Thematik in dem Vierteiler dies anzumerken? Wieso werden Sinti und Roma ignoriert? Trägt nicht eine Verschweigung zu einer Verfälschung der Geschichte bei? Was meinen Sie, welche politischen Konsequenzen solch eine beharrliche Verschweigung hat?
Dachten Sie darüber nach, wie das sein muss, wenn Nachkommen von Sinti- Überlebenden sich Ihre Reihe anschauen und merken, dass sie vollständig ausgeschlossen sind? Diskurse über „das Erbe der Nazis“ und somit über den Genozid stehen in Verbindung mit der Erinnerung, der „Wahrheit“ und Repräsentation.
Wollen Sie damit fortfahren Repräsentationen von der nationalsozialistischen Vergangenheit ohne die Präsenz von Sinti und ohne die Einbeziehung von Roma durchzuführen?
Sind Sie sich darüber bewusst, dass Sie in einer machtvollen Position stehen, in der Sie darüber bestimmen können wer sprechen darf in der Reihe und welche Wahrheit über den Genozid und die Aufarbeitung und Erinnerung hörbar gemacht wird?
Sind Sie sich darüber im Klaren, dass die Aussagen von Zeugen und Überlebenden und deren Angehörigen von großer Bedeutung sind um die nationalsozialistischen Verbrechen und deren Nachwirkungen zu verstehen? Unter Einschluss der Rolle der Erinnerung in Verbindung mit der Verleugnung oder Unterdrückung der Vergangenheit?

Carmen Spitta [2] berichtet, dass wenn sie über die NS- Verfolgungsgeschichte ihrer Sinti- Familie erzählen möchte, ihr unentwegt keine Beachtung geschenkt wird.
Zudem begegnen ihr auch in der heutigen Zeit zum einen Unterstellungen, dass ihre historische Darstellung nicht der Wahrheit entspräche und herablassende bis hin zu rassistischen Kommentaren. Zum anderen sind Dutzende Bestrebungen vorhanden durch sogenannte Experten (Historiker, Sozialwissenschaftler u. v. m.) Mithilfe ihrer schmerzhaften Vergangenheit karrieristisch Kapital zu schlagen. Es werden eigene Interessen in den Vordergrund gestellt, beispielsweise sich persönlich mit ihren Forschungsarbeiten über die Sinti- Familie darzustellen [3].
Hierbei fehlt die selbstkritische Auseinandersetzung mit dem Ethik Kodex [4] in den Wissenschaften. Letztlich wird zumeist Carmen Spittas Erzählungen über die Nachwirkungen der NS-Zeit lieber aus dem Weg gegangen, um sich nicht mit unangenehmen Tatsachen zu beschäftigen. Die überwiegende Mehrheit der Gesellschaft möchte gegenwärtig immer noch nichts über die (NS-) Verfolgung der Sinti oder Roma wissen. Deshalb appellieren wir an Ihren guten Willen: Wollen Sie einen gesellschaftlichen Beitrag leisten, um Aufmerksamkeit auf die nationalsozialistische Verfolgung von Sinti zu lenken und deren Nachwirkungen auf die folgenden Generationen? Wir fordern Sie dazu auf den Film: „Es ging Tag und Nacht – Liebes Kind. Sinti in Auschwitz“ (1982) [5] im Fernsehen auszustrahlen.

Mit freundlichen Grüßen

Der Paria, Filis Demirova
Carmen Melanie Spitta

Anmerkungen:

[1] Sie mögen vielleicht widersprechen, dass kürzlich eine Dokumentation über die Geschichte der Sinti und Roma im Auftrag des ZDF History publiziert wurde, aber dies ist kein Argument, da es hier um die fehlende und wichtige Einbettung des Porajmos handelt, innerhalb der Reihe, die sich mit dem „Erbe der Nazis“ beschäftigt.

[2] Deutsche Sinteza und letzte Lebende einer Sinti- Großfamilie, die während des Nationalsozialismus verfolgt, in den Konzentrationslagern (Auschwitz, Bergen-Belsen und Ravensbrück) für grausame Experimente benutzt und vergast wurden. Als Angehörige der dritten Generation spürt sie täglich die Nachwirkungen der NS- Zeit.

[3] Dabei beteiligt sind auch bekannte Historiker_innen, (die Mitglied der Kommission Antiziganismus sind).

[4] Siehe American Anthropologist Association Statement on ethics.

[5] Die Autorinnen des Dokumentarfilms sind Melanie Spitta (1946- 2005), Mutter von Carmen Spitta und Katrin Seybold. Die Rechte des Films liegen bei Carmen Spitta.

PROTEST LETTER AGAINST THE CONCEALMENT OF THE PORAJMOS IN THE DOCUMENTARY „THE LEGACY OF THE NAZIS“

Dear initiators of the Documentary „The Legacy of the Nazis“,

the film series „The Legacy of the Nazis“ (2015- 2016) on behalf of the ZDF info, Second German Television deals with the german history from 1945- 2015, concerning National Socialism, related to the so-called denazification, the processing and memory of the Holocaust in the German state. The questions that you ask in the series are: „What happened to 8,5 million party members? With the top officials in the Ministry of Justice and administration? To 10 million soldiers? Was the peaceful integration of the former offenders and sympathizers in the west german democracy a success?“

“Memory may almost become the art of continually varying and misrepresenting the past, according to one’s interests in the present“. (George Santayana, Persons, and Places I)

Unfortunately, Sinti or Roma survivors or rather their descendants do not get the chance to speak in the series, and there is not a single mention of the Roma- Holocaust, the lack of their historical work-up and their constant persecution [1]. Is it not in your interest to mention this topic within this series? Why are Sinti and Roma ignored? Does not withholding it contribute to a distortion of history? What do you assume are the political consequences to persist in remaining silent?
Did you ever think about how it is for a descendant of Sinti survivors when they watch the series and notice that they are completely out of it? Discourses about „the legacy of the Nazis“ and therefore of the genocide is about the memory, the „truth“ and its complete depiction. Do you want to continue with the presentation of the national socialism past without including into it the genocide against Sinti and Roma? Are you aware of the fact that you are in a powerful position from where you decide who can speak in this series and whose truth is told about the memory of the genocide, therefore you can be accused of partiality? Did you become clear to the fact that the testimonies of all the witnesses, survivors and their descendants are of great importance to understand the national socialism crimes and their after-effects? Including the role of memory concerning the disavowal or suppression of the past?

Carmen Spitta [2] reports that when she wants to talk about the Nazi persecution of her Sinti family she constantly receives no attention. Furthermore, she encounters as well nowadays, on the one hand, the insinuation that her historical account is not the truth and patronizing, as far as racist commentaries.
On the other hand are dozens of attempts from so-called experts (Historians, Social scientists, etc.) which ask for the assistance in misusing her hurting past in order to build a career. The ego interests are pushed to the foreground, for example, to promote themselves with the academical paper into the Sinti history [3]. While doing this is lacking the critical self-examination with the ethic codex [4] within the science. At last most of them don’t want to hear Carmen Spitta´s story about the continuation of the Nazi era, because there is no effort to deal with unpleasant facts. The vast majority of the society nowadays don’t want to hear about the (nazi) persecution of Sinti or Roma. Therefore we appeal to your goodwill: Do you want to make a real social contribution and draw attention to the nazi persecution of Sinti and their after-effects to the next generations? We demand that you broadcast in the german television the film: „Es ging Tag und Nacht -Liebes Kind. Sinti in Auschwitz“ (1982) „It went day and night – dear child. Sinti in Auschwitz“ (1982) [5].

Best Regards

Der Paria, Filis Demirova
Carmen Melanie Spitta

Notes:

[1] You may contradict that recently it was published a documentary on behalf of the ZDF History about the history of Sinti and Roma. But this isn’t an argument because in this protest letter we criticize the concealment of the Porajmos in this series „The Legacy of the Nazis“.

[2] German Sinteza and last survivor of her Sinti family, that was during national socialism persecuted, in concentration camps (Auschwitz, Bergen-Belsen, and Ravensbrück) used for cruel experiments and gassed. As a relative of the third generation, she notices daily the continuation of the Nazi era.

[3] With it participate even popular Historians, (that are members of the Kommission Antiziganismus).

[4] Look at American Anthropologist Association Statement on ethics.

[5] The authors of the documentary are Melanie Spitta (1946- 2005), mother of Carmen Spitta and Katrin Seybold. The rights own Carmen Spitta.

CARTA DE PROTESTA: Detener el silenciamiento del Porajmos en la documentación “El legado de los nazis”

4 de agosto 2019, derparia

Estimados señoras y señores:

La serie de películas documentales “El legado de los nazis” (2015-2016) realizada por encargo de ZDF info trata de la historia alemana de 1945 a 2015, en relación con el nacionalsocialismo, en relación con la llamada desnazificación, el procesamiento y la memoria del Holocausto en el estado alemán.

Las preguntas que se formulan en las cuatro partes del documental incluyen:
“¿Qué pasó con 8,5 millones de miembros del partido nazi?
¿Qué paso con los altos funcionarios de justicia y administración? ¿Qué pasó con diez millones de soldados? ¿Fue un éxito la integración pacífica de los antiguos perpetradores y simpatizantes nazis en la democracia de Alemania Occidental?”

“Memory may almost become the art of continually varying and misrepresenting the past, according to one’s interests in the present“. “La memoria casi puede convertirse en el arte de variar y tergiversar continuamente el pasado, de acuerdo con los intereses de uno en el presente”. (George Santayana, Persons and Places I)

Lamentablemente, en la serie no se le da la palabra a ningún sobreviviente o descendiente de los sinti o roma, ni se menciona el Holocausto de los gitanos, tampoco la falta del trabajo de memoria o la persecución incesante de la que es víctima este grupo étnico hasta el día de hoy [1].

¿No es de su interés señalar estas situaciones dentro de la temática de los cuatro documentales? ¿Por qué se ignora a los sinti y roma? ¿El silenciamiento, no contribuye a una falsificación de la historia? ¿Qué opinan Vds. sobre las consecuencias políticas consecuencia de un tal silenciamiento persistente?

¿Se preguntaron alguna vez cómo deben sentirse los descendientes de sobrevivientes sinti cuando miran la serie documental y se dan cuenta que fueron excluidos completamente?
Los discursos sobre “el legado de los nazis” y, por lo tanto, sobre el genocidio están relacionados con la memoria, la “verdad” y la representación.

¿Desean continuar presentando representaciones del pasado nazi sin la presencia de los sinti y sin la participación de los roma?

¿Son Vds. conscientes de que están en una posición de poder, desde la cual pueden determinar quién puede hablar en la serie y cuál es la verdad sobre el genocidio, el procesamiento del pasado y la memoria que hacen audibles?

¿Tienen Vds. conciencia que los testimonios de testigos y sobrevivientes y sus familiares son de gran importancia para comprender los crímenes nacionalsocialistas y sus consecuencias? ¿Incluyendo el papel de la memoria en relación con la negación o supresión del pasado?

Carmen Spitta [2] cuenta que cuando quiere hablar sobre la historia de persecución nazi de su familia Sinti, no se le presta atención en forma persistente.

Además, incluso en la actualidad, se encuentra con insinuaciones de que su descripción histórica no se correspondería con la verdad y se topa con comentarios altaneros e incluso racistas. Por otro lado, hay decenas de intentos de los llamados expertos (historiadores, científicos sociales y demás) que utilizan ese doloroso pasado para capitalizarlo en sus carreras profesionales, colocando sus propios intereses en un primer plano; por ejemplo, para presentarse en persona con su trabajo de investigación sobre la familia Sinti [3].

En estos casos, lo que falta es el debate autocrítico con el código de ética [4] en el quehacer científico. En última instancia, las narrativas de Carmen Spitta sobre las secuelas de la era nazi generalmente se evitan, para no tener que ocuparse de hechos desagradables. La gran mayoría de la sociedad hasta el día de hoy no quiere saber nada sobre la persecución (nazi) de los sinti o roma. Por lo tanto, apelamos a su buena voluntad: ¿Desea hacer una contribución social para llamar la atención sobre la persecución nazi de los Sinti y sus secuelas en las siguientes generaciones? Les instamos a proyectar la película “Sucedió día y noche, querido hijo. Sinti in Auschwitz “(1982) [5] por televisión.

Con un atento saludo

La Paria, Filis Demirova

Carmen Melanie Spitta

notas:

[1] Pueden Vds. contradecirnos con el argumento que se publicó recientemente un documental sobre la historia de los sinti y roma por encargo de ZDF History, pero esto no es un argumento, ya que aquí se trata de la inclusión faltante e importante del Porajmos (como se llama el genocidio de los gitanos), dentro de la serie que trata del “legado de los nazis”.

[2] Sinteza alemana y la última sobreviviente de una gran familia sinti, perseguida durante el nacionalsocialismo, cuyos miembros fueron deportados a los campos de concentración (Auschwitz, Bergen-Belsen y Ravensbrück), donde se les utilizó para realizar crueles experimentos o se les mandó a las cámaras de gas. Como miembro de la tercera generación, ella siente cotidianamente las secuelas de la era nacionalsocialista.

[3] También participan historiadores conocidos (miembros de la Comisión Antiziganismo).

[4] Véase la Declaración de la Asociación Americana de Antropólogos sobre ética.

[5] Los autores del documental son Melanie Spitta (1946-2005), madre de Carmen Spitta, y Katrin Seybold. Los derechos de la película pertenecen en Carmen Spitta.

„Als letzte noch Lebende meiner Familie, möchte ich ihr die Stimme geben, sodass es nicht in Vergessenheit gerät“

INTERVIEW MIT CARMEN MELANIE SPITTA VOM 01. AUGUST 2018.

Carmen Spitta lebt und arbeitet in Deutschland, Frankfurt am Main. Im Kindesalter zog sie mit ihren Eltern Arnold Spitta, Autor und Melanie Spitta, (1946- 2005) deutsche Sinteza, Bürgerrechtlerin und Filmemacherin, nach Argentinien, wo sie einige Jahre lebte. Ihre Mutter klärte ab den 70er Jahren über die damals noch unbekannten NS-Verbrechen an Sinti auf und kämpfte für eine Wiedergutmachung an den Zigeunern, Sinte in der BRD. Durch die Arbeit an den Filmen „Das Falsche Wort. Wiedergutmachung an Zigeunern, Sinti in Deutschland?“ (1987) und „Es ging Tag und Nacht, liebes Kind. Zigeuner, Sinti in Auschwitz“ (1981) gemeinsam mit der Filmemacherin Katrin Seybold (1943- 2012), kamen erstmals Überlebende der Sinti in der Öffentlichkeit zu Wort. Außerdem machten die Filme, die nach dem Krieg fortgeführten diskriminierenden Praxen, der TäterInnen sichtbar. Mit dem Material zu den Filmen öffneten sie die „Büchse der Pandora“, weil bis dahin nichts über die RassenforscherInnen und Kriminalpolizisten veröffentlicht war.

Außerdem setzte sich ihre Mutter gegen die Bevormundung von wohlwollenden Sozialarbeitern, Bürgerrechtlern und manchen journalistischen Zigeunerspezialisten ein. Da dies eine „neue Form der Diskriminierung ist, die subtiler sind, die mir aber mindestens ebenso gefährlich erscheinen, vor allem deshalb, weil sie unter dem Deckmantel der selbstlosen Hilfe, des Engagements für die Zigeuner geschieht“ (Melanie Spitta).
Des Weiteren warnte sie davor Sinti und Roma in einem Atemzug zu nennen, da eine traditionell und kulturell bedingte Distanz besteht. „Deutsche Roma, deutsche Sinte und Roma aus den osteuropäischen Ländern haben unterschiedliche politische Forderungen, weil sie in unterschiedlichen Situationen leben. Die Lebensbedingungen und die Verfolgungsgeschichten der osteuropäischen Roma sind von denen der deutschen Sinte grundlegend zu unterscheiden“ (Melanie Spitta).
Sie wendete sich auch gegen Profilierungssüchtige, Vormünder und Besserwisser innerhalb der Organisationsstrukturen und Repräsentanten.

Anknüpfend an die Tradition der Weitergabe des Wissens an die nächste Generation und des Nachrückens, suchte Carmen Spitta nach dem Tod ihrer Mutter den Kontakt zu den OrganisatorInnen der Auftaktveranstaltungen bezüglich ihrer Filme.
Als Katrin Seybold davon erfuhr, ließ sie eine einstweilige Verfügung erstellen, die ihr verbieten wollte, dass sie indirekt oder direkt behaupte, dass sie Urheberrechts-, Verwertungs- und Persönlichkeitsrechte von den Filmen hat.
Im Jahre 2007 kam es dann zum Gerichtsverfahren mit Katrin Seybold. In der ersten Instanz verlor Carmen Spitta, aber der Fall ging dann in die Berufung und in der zweiten Instanz gewann sie alle Filmrechte, außer die des Films „Das Falsche Wort“. Durch den Prozess fing Carmen Spitta an, sich intensiv mit ihrer Familiengeschichte auseinanderzusetzen. Angefangen bei ihren Urgroßeltern und dem SS-Sammellager Mecheln, im belgischen Mechelen bis zu den Konzentrationslagern Auschwitz, Ravensbrück und Bergen-Belsen. Sie erhielt die Möglichkeit zur Akteneinsicht im Innenministerium in Belgien, Brüssel und gelang so zu neuen Informationen über ihre Großfamilie. Bei ihren Recherchen zur Familiengeschichte und der Arbeit an einem Ausstellungsprojekt erlebte Carmen Spitta Ressentiments und Hindernisse vor der sie von ihrer Mutter gewarnt worden war.