Woher kommt der Begriff „Bohémiens“?

Die Manouches sind seit Langem in Frankreich, seit dem Jahr 1419 und sprechen ein Romani mit einem großen Anteil Französisch. Sie wanderten aus Kleinasien (der heutigen Türkei) über Böhmen und Mähren nach Mitteleuropa. Seit dem 15. Jahrhundert titulierte man Roma in Frankreich mit dem Namen „Bohémien“. Gemäß Jean- Paul Clébert trafen erstens „authentische“ Böhmen (slawische „Stämme“ in Böhmen, französisch Bohémiens) in Frankreich im frühen Mittelalter ein. Als sie dann eine dynamische Gruppe schufen innerhalb der Vaganten (Goliarden) und Vagabunden, die sich den karolingischen Heeren anschlossen, übertrug sich die Bezeichnung Bohémien auf die Vaganten gemeinhin. Schließlich als die ersten Romgruppen in Frankreich in einer Aufmachung auftraten, der dem Vaganten gleichkam, wurden auch sie Bohémien genannt. Daraus lässt sich die Herkunft des Begriffs Bohémien ableiten, dass heute im Sinne von leichtlebige und unkonventionelle Künstlernatur verwendet wird.

Weiterhin kamen Roma zur selben Zeit wie die Einrichtung der Gilde der Geusen (gueux, französisch Bettler) in Frankreich an. Dazu werden kontroverse Standpunkte vertreten ob und wie Roma und die sogenannten „Gefährlichen Klassen“ kollaborierten. Trotz alledem ordnete man sie zwangsläufig den „Gefährlichen Klassen“ zu, wie ihre soziologische Bezeichnung Bohémien lautet. Die Gilde der Geusen war hi­e­r­ar­chi­sie­rt in fünf Kategorien: a) Soldaten (Glücksritter), b) Tabulettkrämer und Hausierer, c) Bettler, d) Bohémiens und Egyptiens und e) Diebe. Der Autor Jean- Paul Clébert leitet eine Brüderschaft zwischen Roma und Geusen ab, da ihr Dasein großenteils auf die Verbündung angewiesen sei. In der Periode von 1346 bis 1452 haben die Große Pest und der Hundertjährige Krieg Frankreich in eine Wüstenlandschaft transformiert. Es hieß, dass man „andere fressen musste, um nicht gefressen zu werden“. Außerdem verblieben Roma in einer Bevölkerung die sie an den Rand stießen nichts anderes als zu vagabundieren sich mit den falschen Eremiten, Vaganten und sogenannten Gottesmännern zusammen zu schließen.

Die Konfession der Roma zeigt ein widerspruchsvolles Bild. Sie wurden aufgrund des Büßertums sowohl in christliche Verhältnisse eingegliedert, als auch weit weg vom Christentum. Als Gründe hierfür können der Dienst der Frauen als Wahrsagerinnen, die vorgeworfene Spionagetätigkeit für die Türken, oder die Darstellung als „Heiden“ oder „Tataren“ genannt werden. Zu den unliebsam beurteilten Faktoren „gehörten soziales (Diebstahl), religiöses (Wahrsagen) oder politisches Fehlverhalten (unterstellte Kundschaftertätigkeit für die Türken) und ästhetische Störfaktoren wie die „schwarze“ Hautfarbe“. Während Diebstahl und Wahrsagerei in den Quellen nachweisbar ist, können keine die Tätigkeit der Spionage Bestätigen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass alle religiösen und sozialen Verstöße, die auch andere verübten, bei Roma betont wurden, das heisst über die kollektive Zuschreibung zu einem vermeintlichen Attribut ihrer ethnischen Zugehörigkeit konzipiert wurde.

Im Jahre 1427 als Roma erstmals in Paris ankamen, exkommunizierte sie der Erzbischof von Paris. Die Begründung dafür war der Vorwurf des Diebstahls, Erpressungen und Betrügereien. Des Weiteren bezichtigte man sie sich von Schwindeleien zu ernähren, schwarze Magie zu vollführen und insbesondere nicht zugehörig zu sein. Die Zeitspanne zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert war durch die Machtkämpfe der Kirche dominiert. Sie buhlten für die ökonomische und politische Macht gegen die neuen Religionen dem Protestantismus und Calvinismus. Das fortbestehen der Roma war durch die Güte der Bevölkerung und der lokalen Machtinhabern beherrscht. Es lag aber auch vor allen Dingen an der Anpassungsfähigkeit, Klugheit und Umsicht der Betroffenen ab. Das hat zur Folge, dass Roma Überlebenstechniken entwickelten, unter anderem hielten sie sich „lautlos und unsichtbar in den Wäldern und Heiden“ auf und offerierten attraktive Dienstleistungen oder Waren, wie Wahrsagerei und Märchen, Zaubermittel und Haushaltswaren an. Hier sei noch einmal hervorgehoben, dass auch Roma von den Inquisitoren verfolgt wurden aufgrund der Heilkunde und Wahrsagerei. Des weiteren bekamen Roma vom Pariser Parlament ein Ausweisungsbefehl und ihnen wurde mit der Galeerenstrafe gedroht. Da vielfach die Galeeren zu voll waren, bekamen sie andere Strafen, beispielsweise wurden sie „an den Pranger gestellt, ausgepeitscht und gewippt, oder es wurden ihnen die Ohren abgeschnitten“.

Wir sind einmal Vögel gewesen

Image credit: Bjorn Olesen

Ja, so sind wir Roma geworden. Wir hatten alle Flügel, ich meine, die damals gelebt haben, und wir verdienten unser Brot nicht mit Buti und Tschore, wir flogen nur immerzu und aßen, was die anderen aßen. Im Herbst, wenn schon schudripe hi odjari – das heißt, wenn es draußen anfing kalt zu werden- schwangen auch wir uns mit den anderen Vögeln in die Luft und flogen weit weg nach Afrika.

Hatten wir es an dem einen Ort satt, flogen wir weiter. Passte es uns dort auch nicht mehr, suchten wir uns wieder einen neuen Platz – so lebten wir.

Na, aber auch das war nicht das Paradies, der Vogel im Käfig hat es besser.
Der närrische Gadscho, der sich ihn hält, hätschelt ihn- tschiriklori, werebori- und streut ihm jeden Tag sein Futter hin. Aber der freie Vogel muss es sich selber verschaffen, da hilft nichts.
Aber er ist frei.

Ich will es kurz machen. Als wir schon viele, viele Tage über eine dürre Gegend geflogen waren, hungrig und durstig, da geschah es eines Abends. Es war eigentlich erst Dämmerung, denn man konnte noch sehen, dass unter uns fette Äcker lagen.
Unser Führer, der Vajda, ich meine der Vogelvajda, gab mit einem Winken der Flügel das Zeichen zum Landen, und wir ließen uns nieder und begannen die feinen Weizenkörner zu picken.
Wir aßen und aßen, und aßen uns ganz voll nach den vielen Tagen bokhalipe, so dass wir am selben Tage gar nicht weiterfliegen konnten. So blieben wir dort bis zum nächsten Morgen, und dann fingen wir wieder an zu essen, denn wir waren wieder hungrig. Da konnten wir uns wieder nicht aufschwingen, und es wurde Mittag und Abend, und die Nacht fand uns immer noch dort.

Dabei wurden wir dick und fett. Auch wenn wir es gewollt hätten, wären wir nicht imstande gewesen, wieder aufzufliegen. Dann gewöhnten wir uns an das gute Leben, dass wir nicht hierhin und dorthin fliegen mussten und alles fanden, wo wir waren. Bald hatten wir nicht nur das Fliegen verlernt.
Nicht einmal hüpfen konnten wir mehr, nur noch langsam und behäbig schreiten.

Es kam der Herbst, und der schöne Acker begann zu welken. Es wuchs nichts mehr, und die Körner, die auf der Erde verstreut waren, die halfen uns Ratten und Mäuse aufzuklauben.
Was konnten wir tun? Wir machten uns ans Speichern, wie wir es den Feldtieren abgeguckt hatten.
Wir kratzten Gruben in die Erde, verschalten sie und hinein, was wir noch übrig hatten.
Dann deckten wir das ganze zu. Schließlich gingen wir daran, uns aus Reisig und Stroh kleine Hütten zu bauen, wo wir überwintern konnten.

Bei der Arbeit wurden uns die Beine dick und dicker, und aus unseren Flügeln wurden Arme.
Vorbei war es mit dem schönen Leben, mit dem Fliegen von einem Land ins andere.
Ja, und so sind wir rumänische Roma – so schloß der puro Roma – auch jetzt noch Vögel.
Haben wir unsere Zelte im Tal aufgeschlagen, sehnen wir uns auf den Berg hinauf, und wenn wir oben auf dem Berge sind, möchten wir hinunter ins Tal. Aber jetzt müssen wir zu Fuß gehen.

Doch wir sind nicht verzagt und leben nicht knauserig, denn eines Tages werden wir uns in Vögel zurückverwandeln.

Das Resümee der Filmtrilogie Melanie Spitta und Katrin Seybold

Es war bedeutungsvoll die Filme vorgeführt und im Anschluss darüber debattiert zu haben. Zu Beginn der Veranstaltung erhielten wir das Feedback von der Tochter von Melanie Spitta, Carmen Spitta, dass sie sich sehr über das Filmscreening freute und wie wichtig das ist. Während der Veranstaltung wurde deutlich, wie relevant die Dokumentationen bis heutzutage sind. Dadurch können die Zusammenhänge erkannt werden und vielbesser die gegenwärtige Situation für Roma und Sinti eingeschätzt werden.

Portrait der Mutter von Melanie Spitta

An dem letzten Tag der Trilogie führten wir den Film „Das Falsche Wort: Wiedergutmachung an Z*****r (Sinte) in Deutschland?“ vor. Hierin teilt Melanie Spitta u.a. ihre Familiengeschichte. Ihre Mutter überlebte die Experimente des KZ- Arztes Mengele. Danach kam sie ins Konzentrationslager Ravensbrück, wo sie für Siemens Zwangsarbeit machen musste. Zum Schluss kam sie ins KZ Bergen- Belsen. Nach der Befreiung wurde sie in ein Krankenhaus gebracht. Sie hatte eine Lungentuberkulose. Die Krankheit wurde nie geheilt und 1958 starb sie. Ihr Antrag auf Rente wurde abgelehnt. Das Gericht entschied, dass diese Tuberkulose nicht vom KZ sein kann. Vielmehr habe sie sich bei ihrer Schwägerin Frau Steinbach angesteckt. Ihre Schwägerin starb 1949 an TBC. Das beide Frauen Tuberkulose vom KZ hatten, wollte niemand wissen. Um ihrer Mutter keine Rente zahlen zu müssen, hat man ein Krankenblatt mit der Diagnose vom Mai 1945 unterschlagen. Darin vermerkte man die Diagnose: Tuberkulose und Ohrendiphtherie und dass die Tuberkulose weiterhin bestehe. Aufgrund der KZ- Haft war ihre Mutter Arbeitsunfähig. Sie lebte von der Unterstützung durch das Sozialamt. Als man ihr 2400 Mark Haftentschädigung bewilligte, wurden ihr davon 2015,15 Mark Sozialhilfe wieder abgezogen. Bis zu ihrem Tod hat sie 384, 50 Mark Entschädigung bekommen. Für sechs Jahre Immigration, für 16 Monate KZ, für Zwangsarbeit bei Siemens und den Verlust ihrer zwei Kinder, ihrer Mutter und fast der ganzen Familie.

Mit fast allen deutschen Sinti, die Entschädigungsanträge gestellt haben wurde so umgegangen. Als 1965 eine Gesetzesänderung erfolgte, die festlegte dass Sinti ab Ende 1938 verfolgt wurden, half das den bereits verstorbenen nicht mehr. Nach 18 Jahren aussichtslosen Kampf mit dem Amt für Wiedergutmachung, Gesundheitsamt und Gerichten, war den noch lebenden klar, dass man ihnen nicht glauben wollte.

Glaubwürdig blieb der Rasseforscher Ritter. Nach dem Krieg war er Arzt für das Gesundheitsamt Frankfurt am Main und starb 1951. Er fand Mittel und Wege Arbeitsmaterial von der Öffentlichkeit verschwinden zu lassen. In einem Ermittlungsverfahren gegen ihn überzeugte Robert Ritter den Staatsanwalt dass die Verfolgung der Sinti erst mit dem Auschwitzerlass 1943 begonnen habe. Mit den Roma habe er sich nur bis 1941 beschäftigt. Das Verfahren gegen ihn wurde eingestellt. Mit den Polizeiakten und dem Material der Rasseforscher, konnte das Gegenteil bewiesen werden.

Glaubwürdig blieb die Rasseforscherin Eva Justin. Sie war nach dem Krieg Psychologin am Gesundheitsamt Frankfurt Main und starb 1966. Gegen sie wurde Anklage erhoben. Ihr wurde zur Last gelegt, sie sei für Zwangssterilisation an Sinti, Verbringung ins Konzentrationslager und ihren dortigen Tod verantwortlich. Mit den Polizeiakten und den Material der Rassenforscher kann das bewiesen werden. Im Entschädigungsprozess der Familie Melanie Spittas wurde Eva Justin als Sachverständige gehört.

Glaubwürdig blieb die Rassenforscherin Sophie Ehrhardt. Nach dem Krieg war sie Professorin für Anthropologie in Tübingen. Zwei Ermittlungsverfahren gegen sie wurden eingestellt. Bis 1951 konnte Frau Ehrhardt mit einem Teil des Materials der Rassenhygienischen Forschungsstelle weiterarbeiten. Dabei wurde sie von der deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Glaubwürdig blieb der Kriminalinspektor Josef Eichberger. Nach dem Krieg arbeitete er als „Z*****rkenner“ beim bayrischen Landeskriminalamt in der Landfahrerzentrale weiter. Dazu überließ ihm Robert Ritter ein Teil seiner Stammbäume. Das Verfahren gegen ihn wurde eingestellt.

Glaubwürdig blieb Leo Karsten. Nach dem Krieg war er Kriminalobermeister in Ludwigshafen. Er ist verstorben. Ihm wurde zur Last gelegt die Sinti in die Konzentrationslager verbracht zu haben. Seine Eintragungen in den Kripoleitstellenakten sind ein Beweis dafür. Das Verfahren wurde eingestellt. Dieser Mann war Zeuge in mehreren Entschädigungsprozessen. Das Gericht glaubte seinen Behauptungen. Es habe sich bei denen ins KZ eingelieferten Roma um asoziale und kriminelle gehandelt. In einem Bericht von 1958 an die Staatsanwaltschaft, rühmt Leo Karsten sich, dass sein Auftreten vor Gericht einem großen Teil von Sinti gefährlich werden kann. Dadurch das das Zahlen von Wiedergutmachungsgeldern wieder eingestellt bzw. hinausgezögert werde.

Alle die an der Vernichtung der Roma und Sinti beteiligt waren wurden nicht verantwortlich gemacht. Die Täter wurden von Hermann Arnold geschützt. Nach dem Krieg war er Gefängnispsychiater und Medizinalrat im Gesundheitsamt und der neue Sachverständige für „Z*****rfragen“ im Bundesfamilienministerium. Bis weit über 1987 genoss er den Ruf eines anerkannten „Z*****rforschers“. Hermann Arnold hat einen Großteil des Rasseforschungsmaterials besessen, was ihn Eva Justin überlassen hatte. Material was die Täter belastet hätte, hielt er zurück. In dem Verfahren gegen Eva Justin, wurde er gehört und sagte u. a. aus, dass Eva Justin für zahlreiche Auskünfte über die früher von ihr und Ritter durchgeführten Arbeiten zu dank verpflichtet sei. Er könne nicht den Eindruck gewinnen, dass Ritter ein Rassenfanatiker gewesen sei.

Was änderte sich für Sinti und Roma nach der Befreiung der Konzentrationslager? Der neue Sachverständige für Z****rfragen im Bundesfamilienministerium, Hermann Arnold, publizierte 1965 sein Buch „Die Z****r“, das schon damals eine überaus positive Bewertung erfuhr, sowie bis heute in den Universitätsbibliotheken in den Regalen stehen. Darin untersucht er die biologischen Merkmale der „Z*****rrasse“, akzeptiert und entschuldigt Ritters Forschungen und ist daran Interessiert diese weiterzuführen, ohne dabei zu berücksichtigen, dass es sich hierbei um Ausrottung und Massenmord handelt. Den Grund für die fehlende Integration der Sinti und Roma sieht er in der „tiefsitzenden mißtrauischen Furcht des Z*****rs vor dem Zugriff der Institutionen der Gemeinschaft der Seßhaften…“ Das Aufgrund von negativen Erfahrungen mit den Institutionen eine berechtigte Vorsichtshaltung besteht, kommt ihm hierbei nicht in den Sinn.

Nach der öffentlichen Vorführung des Films im ZDF, legte Herr Arnold eine Beschwerde ein beim damaligen Intendanten des ZDFs und beschuldigte beide Regisseurinnen der Verleumdung. Sie konnten jedoch jedes Wort und Zitat belegen. Am Anfang der Dokumentation erscheint folgendes Zitat von Melanie Spitta: „Wir brauchen nicht aufzuschreiben, wer die Mörder an uns Sinte waren, wir wissen es.“ Das Erzählen spielt eine wichtige Rolle. Die Zeugenaussagen von Überlebenden der Konzentrationslager und wie der deutsche Staat danach mit ihnen umgegangen ist. Weil der Autorin bewusst war, dass man diesen Zeugen keinen Glauben schenkte, sondern alles an einem Stück Papier hang, begann die Suche nach den Unterschlagenen Dokumenten. Am Ende fasst folgendes Zitat von Melanie Spitta alles zusammen: „Sie haben alles aufgeschrieben, aber von nichts gewusst.“

Bei der Debatte nach dem Filmscreening ist die Frage, warum sich so wenig Publikum angesprochen fühlte, thematisiert worden. Aus dem Publikum kam die Bemerkung, dass dieses Bild gesehen werden könnte, als ein Spiegel der Gesellschaft. Hinzu fügte sie, dass bei Veranstaltungen vor 20 Jahren von Afro- Deutschen es ein ähnliches Bild gab. Trotzdem stellte sich für sie die Frage, wie es möglich sei, dass eine Bevölkerung völlige Empathie zeige bei der Shoah und in dem Fall so wenig? Daraufhin äußerte jemand, dass derzeit bei der Berlinale ein Film von Árpád Bogdán „Genesis“ liefe, der die Geschichte der Romamorde in Ungarn aus den Jahren 2008-2009 aufgreift und sich hier ein breites Publikum in Deutschland dafür interessierte. Dazu ist eingeworfen worden, dass dies wiederum daran liegen kann, dass Ungarn so weit entfernt von einem ist. Den Film über die Romamorde in Ungarn kann man sich in Deutschland angucken und anschließend sagen, aber hier bei uns ist es nicht so schlimm. Man möchte sich ungern mit den Problemen hier auseinandersetzen, man sagt lieber dort in Rumänien oder Ungarn ist es viel schlimmer.