Mafia- und Männerbündnisse zerschlagen

Stoppt die Selbstzerstörung durch Hass und Opferkult. In uns steckt der größte Gegner/ die größte Gegnerin von Freiheit, Freude und Harmonie. Bleibt stark und fokussiert und setzt den Prozess der Selbstheilung fort.

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OFFENER BRIEF zum Verfahren gegen den ehem. SS-Angehörigen Hubert Zafke in Neubrandenburg

wir möchten auf eine Petition “Offener Brief zum Auschwitz-Prozess in Neubrandenburg” hinweisen:

“Im vergangenen Jahr wurde im mecklenburgischen Neubrandenburg der Prozess gegen einen ehemaligen SS-Mann des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau eröffnet. Es wird einer der letzten Auschwitz-Prozesse sein. Doch statt durch Aufklärung und späte Gerechtigkeit macht das Verfahren bisher mit Skandalmeldungen auf sich aufmerksam: Die Richter scheint vor allem der Gesundheitszustand des Angeklagten umzutreiben. Angehörige von Ermordeten wurden als Nebenkläger ausgeschlossen, Auschwitz-Überlebende nicht als Zeugen vorgesehen. Wir fordern, dass die Verantwortung des Angeklagten und das historische Geschehen zum Gegenstand eines unverzüglich neu eröffneten Hauptverfahrens wird.”

Von einer Ignoranz und Ablehnung von deutschen Gerichten in der Nachkriegszeit waren/ sind ebenso Sinti und Roma betroffen. Viele Sinti- Sprecher_innen bezeichneten die sogenannte Wiedergutmachung – eine zweite Verfolgung. Aufgrund des weiterhin existierenden Ressentiments gegen Sinti und Roma in der Nachkriegsgesellschaft blieben mehrere NS-Täter_innen unbestraft und lebten ihr Leben weiter als wäre nichts geschehen. Der Konsens des Schweigens verhinderte die Aufarbeitung und Verurteilung von Mitschuldigen und “psychologisch betrachtet, blieben (…) die alten Ideale unbearbeitet, so daß sich die Gleichgültigkeit gegenüber den Opfern dieser Ideale in den Seelen vieler Menschen erhalten konnte” (Margarete Mitscherlich).

LINK zur Petition

Hochachtungsvoll
Filiz Demirova und Georgel Caldararu
PARIA e.V.

East (of) Berlin – Decentering Europeanness / Europäischsein dezentrieren

Im Fokus der Veranstaltung steht die Frage nach der Position, bzw. Rolle Berlins in Europa. Die Stadt Berlin bietet sich durch ihre geographische Lage zwischen Nord und Süd, Ost und West sowie durch die facettenreiche Geschichte und gegenwärtige Schnittstellenposition als Schauplatz an, um die vielfältigen Verflechtungen und Unterschiede ganz verschiedener europäischer Regionen, Geschichten und Kulturen in den Blick zu nehmen. Die Veranstaltung bringt verschiedene Positionen und Perspektiven zu Wort, welche vereinheitlichende Konzepte kritisch hinterfragen.

Die Tagung beinhaltet politische, kulturelle, diskursive, interaktive und künstlerische Aspekte.

Ziel der Tagung ist es, sowohl internationale als auch interdisziplinäre Aspekte des Themas zu berücksichtigen. So werden neben den aus Deutschland kommenden Experten/innen auch Experten/innen aus dem Ausland bei dieser Veranstaltung ihre Statements vortragen und im Expertenkreis und im Plenum diskutieren. Die Tagung wird simultan Deutsch-Englisch gedolmetscht.

http://www.bpb.de/veranstaltungen/format/kongress-tagung/229192/east-of-berlin-decentering-europeanness-europaeischsein-dezentrieren

Romano Jekipe Ano Hamburg – Stellungnahme & Aufruf zur Unterstützung

(vom 24.Mai.2016 auf Facebook: Romano Jekipe Ano Hamburg – Vereinigte Roma Hamburg)

Wir sind gekommen aus Hamburg und Kiel mit 2 Busse.
Besetzen Am Sonntag 22.Mai2016 das Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma in Berlin-Tiergarten.

Mit etwa 90 von Abschiebung bedrohte Roma und mehrere Unterstützer Besetzten wir Romano Jekipe Ano Hamburg das Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma in Berlin – Mitte.

Damit wollen wir uns aufmerksam machen auf die zunehmende Diskriminierung und die massenhafte Abschiebung in sogenannte sichere Herkunftsländer, wo unsere Roma ein Leben in Armut, Ausgrenzung und meist offener Anfeindung seitens der Mehrheitsbevölkerung erwartet. Deswegen forderten wir eine Nacht auf dem für unsere Vorfahren gewidmeten Gelände bleiben zu dürfen. Nach langen Verhandlungen mit Stiftungsvorsitzende und Politikern wurden wir von der Polizei gegen Mitternacht mit Gewalt geräumt.

Am Montag, den 23.Mai2016, (11.00 Uhr bei der Pressekonferenz):

“Wir werden seit 700 Jahren herum geschoben. Wir haben nie ein Recht bekommen. Und wir werden das auch, glaube ich, nie bekommen.” sagt Isen Asanovski

Das historische Versprechen, Sinti und Roma zu integrieren, müsse mehr als 70 Jahre nach der Ermordung von bis zu 500.000 Angehörigen der Minderheit endlich Realität werden, sagte Stefan Asanovski von der Vereinigung Romano Jekipe Ano Hamburg.

Wenn Sie Romano Jekipe Ano Hamburg unterstützen möchten.
Zuwendungen können Sie auf folgendes Konto überweisen:

Romano Jekipe Ano Hamburg
Postbank
IBAN: DE30 1001 0010 0006 6311 26
BIC: PBNKDEFF